Hafenwasser zum Trinken, aber zu salzig……

Gäste gern gesehen !

Puorto Calero

Was für eine eindrucksvolle Marina eingebettet in eine eigenwillige Landschaft. Wir liegen am ersten Ponton, mit Blick auf die kahlen Vulkanberge, das Meer und die touristischen Attraktionen dieses Hafens, das U-Boot und den Touri Catamaran, die Restaurants und die Yachten um uns herum. Sehr ruhig und doch mitten drin.
Zum Baden laufen wir 500 m oder fahren mit dem Dingi um die Hafenecke.
Die in den 90ern entstandene Projektentwicklung ist gelungen und funktioniert wohl auch wirtschaftlich. Vom Supermarkt über Boss, Tommy Hilfiger und D&G sowie Helly Hansen gibt es hier alles, was man braucht oder auch nicht. Eine Ausgangsbasis, um die Kanaren seglerisch und mit dem Auto zu erkunden. Damit starten wir heute, nachdem wir uns und das Schiff wieder auf Vordermann gebracht haben.

4 Tage mit Wind von achtern !

wenn man vom Segeln träumt, denkt man an Wind, Sonne, Schiff und manche auch an die Schiffsbewegung !
Wir hatten auf dem Törn von Portimao/Portugal nach Puorto Calero/ Lanzarote von Allem sehr viel. Besser kann das Reisen per Schiff kaum sein, wenn auch bis zu 30 kn Wind nicht immer einfach zu steuern war. Wind von NNW dann wieder von NNO dann wieder Nord. So war häufiges Halsen angesagt, reffen, ausreffen, mit ausgebaumtem Klüver und ohne. Langeweile kam nicht auf, langes Schlafen auch nicht. Dennoch 4 Tage, 570 Meilen, kein schlechtes Ergebnis. Herrliche Sonnenuntergänge, Sonnenauf- und Mond unter, Sterne zum Anfassen…..! Nur Wasser kaum Schiffsverkehr, Delphine und blaue Flecken, da die unberechenbare Dünung That´s Life und damit uns ordentlich in Bewegung hielt.
Die Ankunft auf Lanzarote, mit dem allerletzten Licht des Tages, der unbekannte Hafen Puorto Calero im Dunkeln. Perfektes Anlegemanöver, freundlichste Begrüßung durch Jose´den Hafenmeister. Ein erstes kaltes Bier und dann 12 Stunden Schlaf.

Segeln vor dem Winde….

Die Biscaya vom Feinsten, und dann mitten durch Gewitterfronten