von Traumstrand zu Traumstrand


Wir sind in wenigen Stunden von St. Barth nach Sint Maarten ( holländische Antillen) oder auch Saint Martin ( französiche Seite ) gesegelt. Die Insel ohne Grenzen, die zur einen Hälte zu Holland, zur anderen zu Frankreich gehört. In beiden Teilen wird mit US $ bezahlt ?? obwohl zur EU gehörend. Keiner weiß hier warum. Wir ankerten zunächst vor der Simpson Bay und sind dann durch den mit einer Hebebrücke versehenen Kanal in die Lagune zur Simpson Bay Marina geschippert, wo wir bis heute und dann noch bis zum 16.04.2013 liegen werden. Nette Leute, ganz ordentliche Marina und ein sehr netter Yacht Club, direkt am Kanal, wo man einfahrende und ausfahrende Schiffe begutachten kann, dabei ein gutes Carib oder Corona trinken, preiswert essen und immer Yachties treffen kann. Wir sind fast jeden Nachmittag dort, zum Sundowner und zu den Öffnungszeiten der Brücke, dreimal täglich geht das „Tor“ auf.
Die Inselrundfahrt war interessant, manche Buchten einfach traumhaft. Spektakulär ist der Strand, über die die großen Flieger hier hereinrauschen. Demnächst ein paar Fotos dazu. Heut kommt auch Julia, Utas Tochter, für zwei Wochen an Bord, um mit uns die Virgin Islands zu besuchen, wir freuen uns auf Beides.

Saint Barth ! VIP Insel! und ein Paradies auf Erden


Zu schön ? Es ist kaum zu glauben, aber es geht immer noch besser! Wir haben neue Steg Nachbarn, 4 junge Berliner, von denen zwei mit einem 9m Schiffchen den Atlantik überquerten, ein Dritter muss inzwischen wieder arbeiten. 2 Studenten, 2 junge Angestellte, die sich mit 35.000 € ihre Aura kauften und für den Atlantik –rund- Trip ausrüsteten. Wir haben mit Ihnen eine Inselrundfahrt gemacht, zusammen sehr nett zu Abend gegessen und geklönt. Die Insel ist eher enttäuschend, nichts besonders sehenswertes außer einem Küstenabschnitt im Osten „Devils Bridge“ genannt, in dem das Wasser eine natürliche In St. Martin trafen wir sie wieder. Am 1.4. hatten wir vor, nach Barbuda zu segeln. Bei Aufbruch kam der Wolkenbruch! 30 kn Wind von vorn, da reichte es gerade bis zur Tankstelle. Volltanken, dann English Harbour, Antigua verlassen. Als wir die Nase von That´s Life aus der Bucht haben schauen lassen, entschieden wir nicht nach Ost, in Windrichtung und gegen die Dünung zu segeln, sondern gerade anders herum, um Antigua, also mit dem Wind und dann schauen, ob wir hoch an den Wind kommen, um Barbuda anzusteuern. Nur mit dem Klüver sind wir mit 8-9kn unterwegs. Um das Old Road Bluff herum, den vielen Riffen ausweichend, stellten wir fest, dass uns das Ziel zu anstrengend werden würde und entschieden uns für St. Barth als nächstes Ziel. 12 Stunden könnten es werden, ca. 70 nm ! Das hieße am frühen Morgen ankommen bei wenig Fahrt, gegen Mitternacht bei viel Wind und gegen 22.00 Uhr wenn´s super läuft! Es lief super! Mit 7-10kn nur unter Klüver schoss unser Schiffchen gen St. Barth, wo über Ostern die St. Barths Easter Bucked Regatta statt fand. Einge der Teilnehmer hatten wir dann in Sichtweite, da sie, meist unter Motor den Gegenkurs fuhren. Der Wind nahm bis auf 30kn aus SE zu! Wir waren gespannt, ob wir bei dieser Düse und dem Seegang einen einigermaßen ruhigen Ankerplatz finden würden. Shells Beach hatte ich als denkbaren Platz für die erste Nacht gewählt. Um 21.30 Uhr schlichen wir in stockdunkler Nacht in die Bucht. 3 Yachten machten wir als bereits dort liegende aus. Eine mit gelben Tonnen markierte Ankerverbotszone beachten, den Schwojenkreis unseres Schiffes, die Felskannte am Ufer, die Welle und die eigene Fahrt ist nicht ganz einfach. Uta bereitet den Anker vor und gibt die Richtung an! Halt, da liegt noch ein unbeleuchtetes kleines Kajütboot! Noch ca. 10 m weg, es war nicht zu sehen gewesen. Volle Kraft zurück, einen neuen Platz suchen, leider ein wenig weiter draußen, heißt auch mehr Schwell durch die einlaufenden Wellen. Der zweite Versuch sitzt. „Anleger“ trinken, Betten raus, gute Nacht! Von wegen, ich habe die Navigeräte an, der Plotter zeigt per GPS unsere Position, hält der Anker? Bleibt der Wind aus dieser Richtung, wir haben keinen idealen Platz gefunden, aber immer 1 Stunde Schlaf, Plotter Blick, ok ! Weiter schlafen. Um 6 Uhr wird es hell, eine wirklich wunderschöne Bucht, aber nicht zum Bleiben! Anker auf und Richtung Gustavia, 2 sm unter Motor, ein riesiges Ankerfeld in der großen Bucht. Wir finden einen Platz am Rand zur Fahrrinne hin. Nein sagt der Marinero, Ihr müsst weiter rein, auch der Hintern von That´s Life muss aus der Fahrrinne. War er, aber wer das Sagen hat ist hier ganz klar. Wir liegen auf 15m, in glasklarem Wasser und werden von einem Turtle begrüßt! Sie schaut uns freundlich an und taucht dann zu ihren Schildkrötenkollegen wieder ab. Was liegen hier für Schiffe! Bis über 180 ft., also über 60m lange Segel und Motoryachten. Wir frühstücken, machen das Dingi klar und düsen zum Einklarieren. Ganz schön nass hier bei der Welle gegen den Wind ! Einklarieren hier nur eine Station! Aber auch das Ankern kostet hier Geld, 30 Dollar für zwei Tage. Wir bezahlen und machen einen ersten Stadtrundgang! Ein sauberes nettes Städtchen, früher schwedisch, seit der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert wieder französisch. Die Baustile vertragen sich, Südschweden und Bretagne gemischt, dazu sehr moderne Wohn – und Geschäftshäuser, Villen, Hotels! Kein Gebäude mehr als drei Stockwerke. Das Ganze gefällt uns auf Anhieb.
Zurück zum Schiff, ausruhen, ein wenig Schlaf nachholen, Entscheiden was wann wo wie anschauen. „Lass uns in einem der schönen Strandrestaurants etwas essen“, mein Vorschlag! Ich entdecke eine Werbung für ein Hotelrestaurant mit Life Musik. Da fahren wir hin und haben wieder das große Los gezogen, Mahi mahi Tartar vom Feinsten, Angus Beef Tartar ebenso guter Wein, sehr guter Service und ein angenehmer Gitarrist, der life das Essen begleitete. Ist das Brittney Speers, Uta nein, ich ja, Ergebnis nein !

Der Taxifahrer holt uns wieder ab, wir sind bei bester Stimmung wieder zu Hause. Wir entscheiden uns für den kommenden 3.4. einen Mietwagen zu nehmen, um die Insel zu erkunden, die sich durch die vielen VIP Urlauber und Yachten einen so guten Namen gemacht hat. St. Barth ist 20 km² klein, hat aber über 20 herrliche weiße Strände und wunderbares klares Wasser, dass sich in allen blau und türkis Farben in der fast immer scheinenden Sonne zeigt. Jede neue Bucht ein whow, jeder neue Strand ein yeah, und selten mehr als 20 Menschen je 500m ! Diese Insel hat es uns sehr angetan, hier könnte man auch leben! Die Lebenshaltungskosten etwa wie Düsseldorf, die Hauspreise auch und höher! Gut, dass wir unser Schiff haben.

Um unsere Freunde Henriette und Walter von der two Mickeys zu treffen, machen wir uns am 4.4. um 10 Uhr auf nach St. Martin, eine der Niederländischen Antillen, ca. 12 sm nördlich St. Barth. In drei Stunden fiel der Anker vor der Hebebrücke, die die Simpsons Bay mit der Lagune verbindet, nein von dieser trennt, wenn man einen Mast hat. Auf 10 m fäält der Anker und hält. Uta braucht ein Päuschen, ich bereite das Dingi vor, dann einklarieren, in die IGY Simpsons Bay Marina um die Freunde zu treffen. Großes Hallo, alle freuen sich und zur Begrüßung 3-4 Bier, wunderbare Honey Nüsse und viel zu erzählen, wenn Tourensegler unterwegs sind woher, wie war´s, warum, warum nicht, was kommt, wohin, warum, warum nicht, was kostet es, ist das sicher?
Dann der Anruf von Stefan, Marketing Klausur mit 3 bestanden ! Große Freude, ein Bier noch auf Dich! Feier schön!
Heute am 5.4.2013 liegen wir hier immer noch und genießen die Ruhe, das leichte wiegen des Schiffes durch die Wellen, die Freiheit und ein wenig Arbeit, für die Stiftung, Schwabes und unsere Steuern, dafür kaufen andere ein halbes Schiff!