Regen, Blitz und Donner !

Regen, Blitz und Donner !


Haben wir doch falsch entschieden? Nachdem unsere Freunde, die auf dem Weg nach Newport sind von 200 sm Etmalen berichten, von Sonne, Wind und Strom vom Feinsten, sitzen wir hier in der Marina und ertragen seit Tagen mehr oder weniger Dauerregen und Gewitter! Na ja es gibt Schlimmeres, denn um uns herum gibt es genügend Abwechslung, wenn wir sie denn wollen. Wir haben neue Fender gekauft und Dockleinen für den Fall der Fälle. Was aber kaum zu glauben ist, hier ist die Handy und e-mail Kommunikation in den Kinderschuhen. Jetzt habe ich meine Bahamas Telecom Karte erneuert, aber internet und e-mail geht mit dem Blackberry immer noch nicht. Also müssen diese (treureal mails ) bis Deutschland auf die Bearbeitung warten.
Über web und sailmail sind wir aber erreichbar.

Regen, Sturm, Sushi und ein ruhiger Liegeplatz….

Unser Liegeplatz in der Atlantis Marina in Nassau

Wir haben das Gefühl in Abrahams Schoss zu liegen. Die ganze Nacht hat es tropischen Regen, Gewitter und Sturm gegeben. Wir haben es gehört, aber an Bord kaum gespürt. Es fühlt sich gut an, hier das Schiff den Sommer über, mit den bekannten Risiken, zu lassen. Das Umfeld ist zwar sehr touristisch, aber dafür auch für jedes Wetter geeignet. Da wir alle Einrichtungen der Hotels unentgeltlich Nutzen können, ist bei jedem Wetter etwas möglich. Das Aquarium ist besonders beeindruckend. Auch unser gestriges Shushi – Abendessen war phantastisch. Eigentlich war Blumenkohl angesagt, aber als wir beim NURI Restaurant vorbei liefen, konnten wir ob des super frischen Fisches, sieben verschiedene Arten, nicht widerstehen. Unsere to do – Liste bis zur Abreise ist fertig, jetzt steht die Umsetzung an. Hoffentlich bald mal ohne Regen, damit die Segel trocken eingelagert werden können.

Planänderung: Nassau, Bahamas

The Point macht gute Getränke !

Ich bin auch schön


Unterwegs geschlossene Freundschaften sind uns wichtig, insbesondere die drei Crews, die uns bis hierher begleitet haben. Sie bereichern unseren Segleralltag und geben Sicherheit auf See, denn auf alle kann man sich verlassen. Apropo verlassen: wir werden diese Gemeinschaft jetzt für einige Monate ihres Weges ziehen lassen, denn wir haben uns entschlossen, einen Liegeplatz der Atlantis Marina für die kommenden Monate als das Zuhause für That´s Life zu mieten, nicht nach Savannah weiter zu segeln. Wir haben hier eine der sichersten Marinas gesehen, die uns bisher begegnet ist, wir können hier mit unseren Kindern mehr unternehmen und vielleicht auch Gäste haben, die nicht unbedingt aufs Boot wollen. Wir werden dann im Juni nach Deutschland fliegen und unser schönes Boot in der Obhut der Marinamitarbeiter lassen. Zuvor aber steht viel Arbeit an, es für die Segelpause und evt. Stürme zu putzen und zu sichern.


Drei der befreundeten Yachten sind in die Bucht vor Georgetown eingelaufen, wir brauchen Diesel und wollen das flache Wasser dort meiden, deshalb ist unser Ziel die Emerald Bay Marina, etwa 12 sm nördlich von Georgetown.
Bei herrlichem Wind von 12 kn raumschots segeln wir dorthin. Wir wissen, dass die Einfahrt eng, aber betonnt ist. Der Schwell steht voll darauf, ich gebe viel Gas, das Schiff schlingert in den brechenden Wellen des Cut. Mit viel Schwung sind wir drin, aber trotz mehrmaliger Anmeldung niemand zu sehen. Einmal im Kreis gefahren, dann sehen wir einen Mitarbeiter der Marina, der uns an einen Platz winkt, der uns nicht gefällt, Wind von schräg achtern, wir können nur vorwärts in die Box! Die große Motoryacht, die auch darin liegt hat keine Fender! Klar was passiert, der Marine Mensch nimmt unsere Spring, macht sie aber nicht fest. So kann er die Leine nicht halten, ich That´s Life nicht an den Finger des Steges ziehen. Erste Schramme an der Yacht. Als alle Leinen fest sind, frage ich, warum wir bei so viel Platz nicht woanders hätten hin dürfen. „ Es könnten ja noch große Yachten kommen“. Wir waren zwei Nächte dort, keine weitere Yacht lief ein. Für den Preis, 2,2 $ pro Fuß pro Nacht wäre ein anderer Service angebracht. Wayne ist nett, aber inkompetent. Aber wir haben Strom und Wasser und einen billigen Mietwagen, mit dem wir die Insel und Georgetown erkunden.
„Das Segelmekka“ der Bahamas? Ein verlassenes Nest, in dem es gerade einen Supermarkt, ein gescheites Restaurant und viele Bruchbuden gibt, die den nächsten tropischen Sturm kaum überleben werden. Über Funk, Kanal 69, geben wir unseren Freunden Bescheid, dass wir nicht in der Stadt bleiben. Auf dem Rückweg beschließen wir, im Sandals Hotel zu Abend zu essen. Ein 6 Sterne all inclusive Resort ! Wir werden von einem Sicherheitsbeamten bis zur Rezeption begleitet, „ja Sie können einen Tagespass kaufen, 120$ mit allen Angeboten zum Essen und allen Drinks“! Wir machen das, auch wenn das einchecken ½ Stunde dauert und ich meinen Ausweis bis zum wieder gehen dort lassen muss, und halten uns dran, wir nehmen alles wahr! Erst einmal im Pub jeder ein Bier, dann ins Strandrestaurant, Uta nimmt Mahi-Mahi, ich Surf und Turf und Drinks natürlich und Wein! Alles ist sehr gut, wenn auch nicht 6 Sterne gemäß. Danach ins nächste Restaurant, noch mal eine kleine Portion gegessen, anderen Wein probiert! Wir können aber nicht mehr und ich muss noch 500m Auto fahren. Ein schöner Abend zu zweit und seit Turks & Caicos mal wieder auswärts essen. Wir fallen tot ins Bett.
Am folgenden Tag ist Einkaufen in Georgetown angesagt, zwei Bier mit unseren Freunden in Georgetown und dann wieder aufs Schiff. Wir sind wieder sehr überrascht, dass dieses Dorf einen solchen Ruf hat. Auch wenn Nebensaison ist, da ist nichts geboten, wie auch die Anderen am Abend feststellen mussten. Wir aber folgen der Empfehlung unserer Stegnachbarn und suchen das Restaurant des Grand Isles Resorts auf, das direkt an der Marina liegt. Ein herrliches Ambiente, sehr guter Service, halb so teuer wie Sandals, das Essen noch besser, der Wein gut temperiert und ein traumhafter Blick auf den weißen Strand, der wie Mehl aussieht und sich auch so anfühlt. Noch ein gelungener Abend, bevor uns die Katastrophe überfällt.
Morgens wollen wir früh zum Tanken fahren, um dann weiter den Exuma Sound entlang gen Norden zu segeln. Wir haben das Schiff am 18.05.2013 um 7.00 Uhr fertig, das Ablegemanöver besprochen. Los geht’s! Ich gebe rückwärts schub, aber leider dreht sich das Heck gegen meinen Willen mit dem Wind nach backbord, ich kann es weder mit dem Bugstrahlruder noch mit dem Ruder gerade halten! Statt voll Schub gerade zu geben, drehe ich vorn heraus aus der Box und werde seitwärts nahe an die neben uns liegenden Motoryachten gedrückt. Mit dem backbord Geräteträger touchiere ich den Anker des Nachbarbootes, der sich dort verfängt und unseren Geräteträger wie ein Spielzeug verbiegt. Ich kann mich darum nicht kümmern, da ich weiter drehen muss um nicht noch andere Schiffe zu beschädigen. Es gelingt! An der Fuel Station machen wir fest und besehen den Schaden bei uns und bei den anderen beiden Yachten, Kathrin B. aus Houston, Texas und Osprey aus Ft. Lauderdale, Florida .
Die Schäden dort halten sich im Rahmen, ein Mitarbeiter der Marina will das für 100$ wieder in Ordnung bringen. Ok! Abgemacht! Aber dennoch rufe gleich bei Pantaenius an, um den Schaden zu melden! Sicher ist sicher. Bei uns funktionieren alle Geräte, aber der Träger ist hin! Wir werden ihn in den USA neu machen lassen müssen. Ich bin super sauer auf mich, weil ich meine ich hätte es verhindern können. Ich weiß doch wie lang wir sind und welche Kraft 15 kn Wind auf unser Schiff von der Seite hat. Mehr Mut, voll zurück, hätte sicher geholfen, auch wenn das Becken nach hinten nicht viel Platz bot. Wir geben der Marina alle Daten und starten trotzdem in den Tag. Uta tröstet mich , aber sie ist nicht sonderlich erfolgreich damit. Die Ausfahrt mit viel Power genommen, treffen wir draußen auf unsere 3 Begleiter, die inzwischen die 10 sm zu uns herauf gesegelt sind. Ich beruhige mich nur langsam! Der Tag ist gelaufen. Wir haben raumen Wind, fast von achtern und segeln Richtung Nord. Ziel ist Rudder Cay Cut ! Antares mit den guten Karten auf dem Plotter schleust uns durch die Brandung und die schmale, nur 3 m tiefe Einfahrt. Anker runter, Anleger, noch einen und die uns bedauernden Freunde zum Sundowner an Bord. Ich könnte mir in den Hintern beißen, so sauer bin ich über meinen Fehler.
Gott sei Dank aber kein Schaden, der uns hindert weiter zu segeln. Es sieht nur furchtbar aus. Auch gab es keinen Personenschaden, außer an meiner Psyche, weiß ich doch, dass die Hafenmanöver nicht meine starke Seite sind. Hoffentlich klappt es in Nassau besser.
Morgens früh, am 19.05. starten wir nach Stanley Cay, wo es schwimmende Schweine geben soll. Der Exuma Sound begrüßt uns mit 20 kn Wind, nur den Klüver gesetzt rauschen wir mit 7-8 kn Richtung Ziel. Bei mir machen sich bei der Höhe der Wellen und der bei der Einfahrt zu erwartenden Dünung Bedenken breit. Wir haben „ nur“ 57 sm bis zur sicheren Durchfahrt Highborne Cay Cut! Wir schlagen daher den anderen über Funk vor, doch Staniel Cay auszulassen. Wir wissen zwar, dass alle gern diese Schweine gesehen hätten, aber ich will kein Risiko. Letztlich entscheiden sich alle, unsere Bedenken zu teilen, zumal der Ankergrund dort in Staniel Cay sehr schlecht ist und nicht sicher, dort eine Mooring zu finden, die frei ist. Also Großsegel dazu gesetzt, bis zu 8,5 kn speed mit dem Ziel Highborne Cay Cut! Leider können uns die 2mickeys nicht folgen, ihr Schiff ist zu langsam. Wir beschließen, dass sie in ein anderes Cut über Nacht gehen und wir hinter dem Highborne auf sie warten.
Dieses Nadelöhr erreichen wir um 16.30 Uhr, bei noch gutem Licht. Wir warten auf Antares und Trinity vor der Einfahrt, was für eine Welle, ein Schwell, wenn man ohne Segel dahin dümpelt. Die Welle schlägt von hinten so stark gegen das Dingi, dass wir sorgen bekommen. Endlich sind alle fertig, wir folgen wieder Antaris, hinter uns Trinity. Plötzlich über Funk „ That´s Life und Antaris für Trinity, wir müssen umdrehen, unsere Genua ist ausgerauscht!“ Das sieht aus wie eine riesige Eieruhr, klar, dass sie so nicht durch die enge Einfahrt wollen. Was machen wir ? auch umdrehen, ich habe in diesem Schwell noch 1,70m unter dem Kiel, bei quer zur Welle beim Umdrehen ist mir das zu riskant! Kurze Abstimmung mit Olaf und Andrea, wir fahren lieber weiter und lotsen dann die Trinity per AIS rein. Gesagt, getan, alles wird gut. Manche Felsen sind gerade mal 50m auseinander, aber der Schwell lässt nach der zweiten Sandbank nach, wir steuern in ruhiges Wasser, werfen Anker und sind erschöpft von diesem langen Ritt mit viel Welle, Wind und Anspannung. „Danke, liebe Freunde, dass Ihr unserem Vorschlag gefolgt seid“!

Seit Tagen versuche ich meine Kinder ans Telefon zu bekommen, weiß ich doch, dass Michi sich während seines Sportabiturs sehr geärgert hatte, was ist los? Endlich erreiche ich Robert in Südfrankreich, der mir Nachricht gibt, dass wieder alles in Ordnung ist. Auch weiß er dass es allen Brüdern gut geht! Am 20. erreiche ich dann auch Michi, der Entwarnung gibt, er klingt ganz zufrieden! Wieder Sorgen umsonst, Gott sei Dank ! Leider kann er uns nicht besuchen, da er kein USA Visum hat, sonst hätte er nach Nassau fliegen und uns nach Savannah begleiten können! Schade!
Abends sind alle Yachten wieder in Highborne versammelt, Robert credenzt uns einen seiner herrlichen Himbeer Margeritas zum Sundowner und wir verklönen den Abend bei uns an Bord.

Für 9.00 Uhr am 21. haben wir den Start nach Nassau verabredet. Pünktlich gehen alle Anker auf, der 35 sm Trip beginnt bei herrlichem Sonnenschein und 12 kn Wind aus Ost.
Es gilt die berüchtigte Yellow Bank zu überqueren, die mit Korallenköpfen gespickt ist und z.T nur 3m tiefes Wasser bietet. Bei 2,3m Tiefgang geht einem da die Muffe!
OOlaf und Andrea haben die besten Karten auf dem Rechner, wir das vorausschauende Echolot. Dann folgt Trinity und 2mickeys, die ihren eigenen Kurs segeln. Alles geht gut!
Als schon Nassau in Sicht ist, ziehen, wie vorausgesagt, dicke Gewitterwolken auf, der Wind erreicht Sturmstärke als wir die Segel schon geborgen haben. Abwarten, bis Wind, Regen und Gewitter sich verzogen haben, dann schnell in der Nassau Harbour Club Marina festgemacht, bevor weitere Gewitter aufziehen. Geschafft, ohne Schäden alles Gut!

Great Exuma Island, Bahamas

Was war das für ein schönes Fest !

Nun haben wir schon den 17.05.2013 und liegen in der Nähe von Georgetown, Great Exuma Island, Bahamas, in der Emeralte Bay Marina und genießen die Ruhe dieser neuen, sehr leeren Anlage. Vielleicht 50 Schiffe sind hier, 300 hätten sicher Platz. Georgetown hat uns enttäuscht, wenig Flair, kaum Segler, die Beschreibungen in der einschlägigen Segellitteratur versprachen mehr. Dafür ein Luxusabend im Sandal Resort, all inclusive für Reiche! Wir haben uns Zugang verschafft, weil wir in der Marina liegen und viel Spass gehabt, mal wieder richtig gut (auch auswärts) zu essen und freie Getränke zu uns zu nehmen. Ein sehr schöne Anlage ist dieses Resort außerdem. Morgen geht es dann weiter die Inselkette der Exumas entlang nach NW!

Happy Birthday UTA !

Heute am 5.4.2013 liegen wir hier immer noch und genießen die Ruhe, das leichte wiegen des Schiffes durch die Wellen, die Freiheit und ein wenig Arbeit, für die Stiftung, Privates etc.
Dann in die Marina! Diese ist nur durch passieren eines Kanals mit Hebebrücke erreichbar. Sie öffnet um 8.30, 9.30 und 17.30 Uhr zum Einlaufen, zu der ½ Stunde zuvor zum Auslaufen. Wir haben uns in der Marina angemeldet, werden vom Hafenmeister mit dem Dingi an der Brücke abgeholt und zu unserem Liegeplatz begleitet. Mit dem Heck zum Steg, den Anker rechtzeitig platziert, setzten wir langsam zurück. Nicht einfach bei recht starkem Seitenwind und Nachbarschiffen, die nicht gerade schmal sind. Alles gelingt gut, die Marina Leute sind sehr nett und helfen. Stromadapter gibt es auch, so sind wir wieder mit Wasser und Energie versorgt. Die IGY Marina Simpson Bay ist ok, der Supermarkt super, der Bäcker bäckt und der Yacht Club direkt an der Hebebrücke preiswert mit gutem Bier für 2 $ und einem guten Essen für 10$! Wir nehmen abends dort den Sundowner, beobachten die ein- und ausfahrenden Yachten und Superyachten. Bei manchen ist gerade noch gerade Platz für die Fender. Immer aufregend und interessant!
Am 14.4. ist richtig was los auf That´s Life ! Zunächst holen wir Julia, Utas Tochter am Flughafen ab. Sie kommt mit der Air France Maschine aus Paris. Der Flieger ist pünktlich, aber wo bleiben die Passagiere? Nach fast einer Stunde spricht mich ein junger Mann, namens Markus an, Julia fehlt ein Koffer ! Dann kommt sie selbst, gut gelaunt, aber mit einem Abholschein für den nächsten Tag. Wir nehmen Markus und Julia in unserem Mietwagen auf einen Drink an den Strand, von dem aus man die landenden Maschinen spektakulär beobachten kann. Wenige Meter über den Köpfen der Menschen setzen diese zur Landung an. Danach geht es in die Marina, wo Markus Walross und Julia That´s Life besteigen. Markus wird mit einer Crew von 11 !! Leuten bei 10 Kojen, auf die Azoren segeln! Viel Spaß, das wird sicher eng!
Wir sausen mit unserem Mietwagen zum Yacht Club um den Sundowner nicht zu verpassen und Trinity beim Einlaufen zu begrüßen. Wir haben uns 3 Monate nicht gesehen und in der Zwischenzeit so viel erlebt. Herzliche Begrüßung am Steg, gemeinsames Abendessen ein paar Drinks und viele nette Gespräche.
Am folgenden Tag mit Julia die geplante Inselrundfahrt, 3 Stunden Strand an der Oriental Beach, einen guten Hamburger zum Lunch, dann zurück zum Flughafen, den 2. Koffer holen und für Julia einen Flug von den BVIs nach St. Maarten buchen. Auf diese Weise sparen wir uns zwei Tage Segeln gegen die Windrichtung bei starkem Seegang. Dazu hatten uns Kerstin und Robert sehr geraten, denn sie mussten den Umweg über SABA machen, weil sie St. Maarten nicht anliegen konnten. Alles erledigt, außer für Uta, die für uns und die Trinity Crew ein herrliches Abendessen zauberte. Bis weit nach Mitternacht wurde geklönt, getrunken und gelacht.
Der Dienstag Nachmittag war für uns als Abreise geplant, ablegen, auf die Kanaldurchfahrt warten, Brücke auf und durch ! Am Yachtclub verabschiedeten uns winkend die Crews der Walross und der Trinity mit den Worten „ maximum chill“! Das wurde es nicht ! In der Nacht nahm der Wind immer mehr zu, unser Windmesser fiel aus, so hatte ich weder Richtung noch Stärke vor Augen. Wie früher, nur nach Gefühl wurde gesegelt. Gegen 6.00 Uhr morgens, nach zweimaligem Reffen erreichten wir den Gorda Sound im Norden der British Virgin Islands. Wunderschön und müde erreichten wir unseren Ankerplatz auf 5m Wassertiefe. Julia schnorchelt nach dem Anker, liegt gut im Sand, Schwimmen im türkisfarbenen klaren Wasser, eine Schildkröte zur Begrüßung, ein wenig Schlaf nachholen. Zum Einklarieren in die gegenüber liegende Bucht mit dem Dingi. Mit dem Wind ging es ganz gut, die Formalitäten waren schnell erledigt, aber dann gegen zunehmenden Wind war unser Dingi mehr ein U-Boot. Alles wurde nass, im Rucksack, in der Folientasche ! Uta hing alles zum Trocknen, die blauen Flecken werden ein paar Tage länger brauchen. Den Besuch einer Kneipe am Strand mussten wir abbrechen, zu viel Seegang. So gab es den Sundowner an Bord und frühes Schlafengehen. Am Donnerstag verlegten wir uns weiter südlich vor den Yachtclub „Bitter End“, eine herrliche Anlage mit allen Möglichkeiten, die ein Resort bieten kann. Vom Pool über Marina bis zu den Kitern bot sich genug, um bis zum Abendessen zu bleiben. Das Schiff an der Mooring, 5-7 Windstärken waren es dann während der Nacht. Wir liegen geschützt und warten auf besseres Wetter. Lesen, Schnorcheln, Essen und Trinken, maximum chill halt.
Am nächsten Morgen stellt sich der Passat mit seinen Wölkchen und Sonnenschein wieder ein, wir legen ab Richtung Peter Island, eine kleine private Insel am Drake Channel, der die BVIs verbindet. Little Harbour ist der Name der Bucht, die wir nur mit Klüver und 7 kn vor dem Wind ansteuern. Vorbei an der Hauptstadt, dem Touristenziel, „the Bath“, wo große Granitfelsen ins klare Wasser „gefallen“ sind, so sieht es jedenfalls aus. Wir finden die kleine Bucht schnell und versuchen es den anderen Yachten gleich zu tun, nämlich vorn den Anker und vom Heck zwei Leinen an Land. Kein ganz leichtes Unterfangen, da der Wind uns immer von Land wegdreht. Ok, dann auf der anderen Seite der Bucht. Juli nimmt sich eine Heckleine und schwimmt damit an Land, wo es ihr gelingt das Seil festzumachen. Eine zweite Leine und wir liegen wie in Abrahams Schoß! Kein Schwell, eingespannt zwischen Anker und Festmacherleine, ganz ruhig, 20m vom Ufer entfernt in glasklarem Wasser auf 6m Tiefe. Neben uns drei Kats, zwei kleinere Kielyachten. Die Kats sind mit jungen Leuten bevölkert, die das Wochenende hier verbringen, Wasserspielzeuge aller Art haben und nutzen, Party feiern und Spaß haben. Nicht immer zu unserer, aber zu ihrer Freude. Wir lesen, schnorcheln und schauen dem bunten Treiben auf, an und neben den anderen Yachten zu. Inzwischen sind Antares, Trinity und die 2 Mickeys auch in den BVIs angekommen, wie wir via Funk hören. Um unseren Defekt am Windmesser zu beseitigen, fragen wir in der Nany Cay Marina, ob es dort möglich sei. Ja, wir kennen die Elektronik Firma, die das machen kann. Olaf und Andrea besorgten uns einen Liegeplatz, während ihr Schiff einen neuen Unterwasseranstrich bekommt. Schmale, flache Einfahrt, kurzer Fingersteg, aber bei wenig Wind kein Problem. Olaf und Andrea nehmen die Leinen, wir sind seit St. Maarten wieder in einer Marina. Schiff aufklaren, Salz entfernen, sind die üblichen Aufgaben der Mannschaft. Die Techniker haben sich für den folgenden Tag angesagt. Wir erkunden das Umfeld, gehen abends im Marina Restaurant essen und den Absacker an der Strandbar genießen wir auch noch. Am kommenden Tag geht es mit dem Taxi in die Stadt, mal schauen, was die Hauptstadt von Joost van Doyle so zu bieten hat. Kreuzfahrt Schiffe, die größte Charterbasis der Welt von Moorings und sunsail! Mooringscity genannt. Dort liegen sicher noch 1000 nicht vercharterte Boote und viele Cats. Sehr beeindruckend allein die Dingi Station in der gerade 200 Caribs gepflegt und repariert werden. Aber alles ist ziemlich tot, die Saison ist vorüber, die Anlage, sehr gepflegt und riesig, wie ein Hotel angelegt, hätte mehr Leben verdient. Wir haben Durst, der lange Fußmarsch dahin, die Temperaturen fordern Getränke. Wir setzten uns an die dortige Bar, genießen den Internetkontakt und warten auf die Öffnung des Restaurants, denn wir feiern Julis Geburtstag. Morgens einen Kuchen und kleine Geschenke, Blumen aus Nachbars Garten, dann ein Traumessen bei Charlys, dem besten Restaurant der Insel. Sushi als Vorspeise, Lobsterpizza und Dessert, dazu ein guter Wein und sehr guter Service. Ein schöner Tag nicht nur für das Geburtstagskind. Der folgende Morgen brachte uns pünktlich die Handwerker, die den Geber auf dem Mast austauschen und unser Anzeigegerät im Cockpit. Alles geht wieder! So ist das Segeln des Nachts keine Quälerei mehr. Abends ist die „Fullmoonparty“ in der Trellis Bay unser Ziel. Da Juli am nächsten Tag von Jost van Dyk fliegen muss, fahren wir nicht mit dem Schiff, sondern mit dem Taxi eine dreiviertel Stunde, wir sind gespannt, ob es sich lohnt. Am Strand werden wir herzlich von Walter und Henriette begrüßt, finden einen wunderbaren Tisch direkt am Ufer und warten auf das was wohl kommt. Zunächst auch Kerstin und Robert, die weit draußen ankern. Die Bucht ist voll gespickt mit weit über 200 Booten, alle kommen zu diesem monatlich stattfindenden Event. Bier und local food vom Buffet, allen schmeckt es. Die Stimmung steigt, trotz mäßiger Musikqualität, auch wenn sich die Band bemüht! Verkleidete Stelzengänger wiegen sich zur Musik, Stahlskulpturen, die an Land und im Wasser installiert sind, werden mit brennbarem Material gefüllt und angezündet. Das bei Vollmond am Strand, ein stimmungsvolles Schauspiel mit viel Carib, bis der Tisch voll von leeren Dosen ist. Gleichzeitig planen wir unseren gemeinsamen Törn, mit vier Schiffen in drei Tagen zu den Turks und Caicos, 300 sm gen NW:
Wir verabreden uns zum ausklarieren in Great Harbour. Auf dem Weg dahin, sehen wir die AIS Kennung von Trinity und entscheiden uns mit Antares hinter Palm Island in die Bucht zu gehen, die Trinity so schätzt. Wir finden eine Mooring, Antares einen Ankerplatz und verabreden uns zum Abendessen in dem „Restaurant“ am Strand, das einzige Gebäude dort. Mäßiges Essen, teuer, aber bei guter Stimmung verbringen wir den Abend mit was, mit Carib Bier!
Morgens ziehen wir um, Mooring in der Great Harbour, Fische springen um uns herum, Turtles, einige Charterboote. Zur Besichtigung geht’s mit dem Dingi an Land! Foxys Bar, die berühmteste nach Basils in Mustique ist das Ziel, da es dort einen Dingi Steg gibt. Zufällig sitzt Foxy, ca. 60 Jahre alt, viel Charima vor seinem Lokal und singt zu seiner Gitarre ein paar populäre Lieder. „ Hey, wo kommt ihr her“? Germany, ok dann folgt eine selbst komponierte Hymne auf München und das Hofbräuhaus. Die sandige Strandpromenade, gleichzeitig Dorfstrasse und Zentrum der Insel gibt einen Supermarkt, Zollstation, zwei Restaurants, eine Bar, eine Kirche und ca. 10 Wohnhäuser preis. Wieder eine schöne Bucht mit karibischem Flair an Land.

Die Schiffe werden vorbereitet für den längeren Törn: Ziel Turks & Caicos, wo der ehemalige Manager der IGY Marina Rodney Bay Adam Foster jetzt eine neue Basis für IGY aufbaut. Wir haben reserviert. Sonderkonditionen wurden versprochen! Super Wind, SSW,15-20 kn, guter Törn ! Nur die Mickeys sind weg, weder per Funk noch per Satellitentelefon sind sie erreichbar. Die Crews der drei anderen Yachten machen sich sorgen. Guter Vorschlag von Olaf, die sind etwa 1,5kn langsamer als die drei übrigen Boote, dann sind sie jetzt ca 20 sm hinter uns, dort sehen wir einen Frachter unsere Route kreuzen. Er ruft auf Kanal 16 , fragt nach den 2 Mickeys. Ja die sehen wir. Wir rufen die an. Siehe da, dort ist alles ok ! Aber warum melden die sich nicht, nehmen das Satellitentelefon nicht ab? Später erklärt sich das, Walter hatte sein Headset angeschlossen, dann hört man den Klingelton nicht ?!

Wir müssen bremsen, reffen, denn vor 8 Uhr morgens können wir die Blue Haven Marina in den Providencials, der Hauptinsel der Turks & Caicos nicht anlaufen. Wir erreichen unseren vereinbarten Treffpunkt, die Mickeys haben mit Motor aufgeholt. „ Hallo Blue Haven, holt uns bitte in die Marina“! Nach einer kurzen Wartezeit rauscht das 100 PS Dingi an, That´s Life als erste, alle anderen sollen folgen. Es ist inzwischen 9.30 Uhr, das Hochwasser läuft bereits massiv ab. Noch 50 cm unter dem Kiel, dann 0,00 ! leichtes Berühren der Sandbank Nr.1 dann wenige hundert Meter weiter nochmals 0,00 Tiefenangabe. Mir steht der Schweiß auf der Stirn. Dann noch um die Kurve, am Riff vorbei und die neue Marina strahlt uns mit türkiesfarbenen Wasser an. Jede Menge Platz! Alle vier Schiffe sind fest, Begrüßung von den Marina Mitarbeitern und einem Schweden, die einzige Segelyacht außer uns von Auswärts, aber einige Superyachten und Fischer, eine Yacht sogar mit Hubschrauber auf dem Deck. Die Marina ist noch im Bau, aber man kann schon sehen, dass es toll wird. Das Hotel, der Pool, alles können wir mitnutzen. Tolle Duschen, eine freundliche Einladung von Adam zum Bier und BBQ am Abend. Wir schlagen bei Bier und Rumpunch zu, dann wollen wir aber richtig gut essen gehen, uns für den 3 Tagestörn belohnen. Grace Bay Resort ist das Ziel: Drinks und Essen bei Kerzenlicht direkt am Strand. Ein herrliches Menue mit guten Getränken und sehr gutem Service. Bahamas ist doch etwas anderes als Karibik, was diese Qualitäten angeht. Selbst das Einklarieren ist etwas anders. Freundliche Beamte kommen zu uns an Bord, small talk, Zigarre, 2 Formulare, Stempel und 50 $ das wars!

Die Farben, das Wasser, die Strände, T +C ist etwas ganz besonderes! Wir machen einen langen Strandspaziergang, völlig leer, hunderte von Metern, wir springen in die Brandung! Dann in den Schatten einer Strandbar! Wo gibt es Sonntags Pizza? Wir haben 3 Pizzerias gefunden, eine wollten wir nicht, die anderen hatte zu. Na ja es geht halt nicht immer alles gut.

Viele gute und sehr gute Hotels, fast nur Amerikaner und viele Shops. Auf T +C ist alles steuerfrei, auch die Einkommen, wenn man sie denn dort bezieht. Leider keine Lösung für uns.

Die Menschen auf T +C sind alle freundlich, rücksichtsvoll und zu einem guten Teil von den Nachbarinseln emigriert. Wir trafen Leute aus Haiti, Jamaica und der DomRep. Nach drei herrlich erholsamen Tagen haben wir dann am 8.Mai abends bei Hochwasser um 18.00 Uhr die Leinen losgeworfen mit dem Ziel ohne Grundberührung die Marina zu verlassen und Mayoguana, Abrahamsbay anzusteuern, die südlichste Einklarierungsinsel der Bahamas. 60 sm, ein guter Nachttrip bei normalem Wind. Wir waren wieder ein wenig zu schnell, so mussten wir reffen, um bei Tageslicht diese nicht ganz einfache Einfahrt in ein 4 sm langes Riff sicher zu schaffen. Antares allen voran, aber bei Morgenlicht nicht mutig genug einzufahren. Gegen 10 Uhr habe ich dann mit unserem Sonar und mit vorsichtigem Orten des Kartenmaterials, stimmt es mit den Tiefen auf dem Sonar überein ? die Einfahrt gewagt. Die Karte ( Navionics) stimmte genau, so gelang die Einfahrt ohne Probleme. Auf 5 m fiel dann der Anker. Was für eine riesige Bucht. Wie sollten wir hier mit dem Dingi 2 sm gegen den Wind zum Dock kommen? Wir berieten über Funk und 2 Mickeys erklärten sich bereit bei Mittagssonne die Strecke mit ihrem Schiff, 1,60m Tiefgang zu fahren. Alle Skipper also dort an Bord und vorsichtiges manövrieren durch die mit einigen Felsen gespickte Bucht bis ca. ½ sm zum Dock ging es gut, immer noch 1m unter Kiel. Kerstin, Olaf, Henriette und ich in das Trinity Dingi und Richtung Dock. Super flach, leichte Grundberührung und dann mit Paddel und Motor bis zur Ruine eines Docks, wo das Dingi verteut und der Fußmarsch angetreten wurde. Nach 10 Minuten in glühender Mittagshitze fanden wir das Büro von Customs, Immigration, social Affairs und Gemeindeverwaltung. Etwa 10 m² groß und eiskalt heruntergekühlt. Freundlich begrüßt, Mehrfach erläutert, dass wir von vier Schiffen kommen, gab es immer nur Formulare für ein Schiff, bis diese ausgefüllt und bearbeitet waren, dann gab es die nächsten. So zog sich die Prozedur von 12 Uhr bis 14 Uhr hin. 300$ für die Cruising Erlaubnis bezahlt, ich war fertig. Dann noch die drei anderen das selbe Procedere. Warum nicht alle gleichzeitig die Formulare ausfüllen durften blieb uns verborgen. Das zwischen jedem Handgriff von der netten Dame auf der anderen Seite des Sicherheitsglases getrunken und gegessen wurde sei am Rande erwähnt. Leider weder trinkbares in der Nähe, noch eine Toilette. So allmählich gerät man dann unter Druck. Inzwischen war das Wasser abgelaufen, Ebbe! Das Dingi konnte nur einen kleinen Kanal entlang gepaddelt und dann gemotort werden, gegen 15.00 Uhr zurück auf unseren Schiffen. Wir waren ziemlich geschafft. Ankern mitten im Meer, doch herrliches Wasser um uns rum mit Schildkröten und Fischen. Am darauf folgenden Morgen beschlossen wir Little Harbour auf der Insel Long Island anzulaufen. Zunächst 10 kn Wind aus SO, dann immer weniger, so konnten wir die 120 sm in zwei Tagen nicht schaffen. Motoren war auch keine echte alternative, zu viel Diesel für diese Strecke. Dazu türmten sich zunehmend Gewitterwolken auf. Gegen 14 Uhr waren wir von Gewittern eingekreist. So trafen wir die Entscheidung, in West Plana Cay den Anker zu werfen, die Nacht, die Gewitter dort abzuwarten. Ein Telefonat mit Wetterwelt bestätigte mich, den anderen diesen Vorschlag zu unterbreiten. Begeisterung bei der Crew der Antaris, Ablehnung die Trinity, die 2 Stunden nach uns von Mayoguana gestartet waren, 2 Mickeys waren noch dort geblieben. Schöne sichere Bucht, auf 6m fiel der Anker westlich von Plana Cay. Die Gewitter kamen immer kräftiger, Blitze überall! Uta mochte das noch weniger als ich, kroch in die Koje und schlief. Sturzbäche von Gewitterregen, 35kn Wind zogen über unsere Schiffe. Wenig Schlaf, kalte Füße, aber alles ging gut, unsere Verabredung um 4 Uhr zu funken und zu entscheiden ob wir so früh nach Conception Island oder nach Little Harbour weiter segeln ergab, wir bleiben noch bis 8.00 Uhr und gehen dann direkt auf die 110 sm entfernte Insel Conception los! Der Morgen begrüßte uns mit Passatwind und Sonnenschein. Wunderbares Segeln bei zunächst 10 kn aus Ost, dann immer mehr bis 20kn aus SO! Unter vollen Segeln erreichten wir 9,4kn bei halbem Wind! Traumwetter! Wieder einmal hatten wir die richtige Entscheidung getroffen. Trinity hatte sich in der Kajüte verschanzt und die Gewitter vor Top und Takel treibend abgewettert. Zu allem Pech konnten sie wegen der Welle aus Ost Little Harbour nicht anlaufen und nahmen dann Kurs auf Conception. Es war klar, dass wir dort erst gegen 2.00 Uhr nachts ankommen würden, Aber die weithin frei von Riffen geöffnete Bucht nach Westen hin war leicht zu erreichen. Trinity hatte uns mit IKEA Lichterkette das Ziel signalisiert und per Funk durchgegeben, wo es guten Ankergrund geben würde. Glücklich lagen wir um 3.00Uhr vor Anker und schliefen gut bis zum Morgen. Whow, was für ein Erwachen! Herrlichstes Wasser, schon morgens türkiesfarben, 20 m Sicht, Traumstrände und nur wenige Yachten. Wir verholten näher an den Strand, schwammen an Land und fanden alles vor, was man sich an Trauminsel wünscht. Mehliger weißer Strand, super klares Wasser in allen Farben, ein Delphin beim ersten Schnorcheln, Haie, Papagaienfische, Palmen, Sträucher, und das bei einer maximalen Höhe der Insel von 15m. Auf der Ostseite, 100 m weiter wieder herrliche Buchten und Felsformationen in allen Farben. Das ist Utas Geburtstagsinsel.
Der 12. Mai 2013, der 50. Geburtstag sollte nach Utas Wünschen auf dem Meer gefeiert werden, ohne Tamtam und ohne große Feier. Sie entschied sich aber dann doch die anderen Crews um 20 Uhr zum Umtrunk zu bitten. Wir, Uta und ich begannen die Feierlichkeiten allerdings bereits um 18.00 Uhr, Mitternacht deutscher Zeit mit Champagner und Glückwünschen der besonderen Art anlässlich des 50. Eine Kerze auf der Käseecke, Sonne, Strand, Trauminsel, Wasser wie aus der Mineralwasserflasche, kaum Wind vor Anker !
Um 2.00 Uhr morgens war die Party aus, wir gut angetrunken und die Gäste wieder auf ihren Schiffen! Hier bleiben wir noch ein paar Tage, schöner kann es kaum werden! Dann irgendwann in den nächsten Tagen geht es weiter nach Georgetown und dann mit einem langen Trip nach Nassau/ Bahamas!